Traumwetter, kurze Wege, viel Abwechslung: ein klassisches Salzburg-Wochenende mit Altstadt, Rupertikirtag (für gewöhnlich in der zweiten Hälfte des Septembers), einer landschaftlich großartigen Radtour nach Berchtesgaden und zwei herrlichen Badestopps (Fuschlsee & Mondsee). Unterkunft top gelegen (Walserwirt), Frühstück „ok, aber ausbaufähig“, dafür gratis ÖPNV-Ticket – perfekt, um das Auto stehen zu lassen.
Unterkunft: Walserwirt (Fr & Sa)
- Eingelöst über HotelBoxx (Weihnachtsgeschenk) – Buchung ging problemlos, 3 Wochen vorab gebucht
- Lage & Zimmer: ruhige, gute Lage. Zimmer schön, eher urig im Stil.
- Frühstück: für ein 4-Sterne-Haus hätte ich mir mehr Frische gewünscht (z. B. Eierspeisen à la minute). Für mich ausreichend, aber mit Luft nach oben.
- Bonus: Öffi-Ticket inklusive – mit den Bussen 180/181 bist du in ca. 25 Min in der Stadt. Sehr bequem!
Tipp: Dank ÖPNV-Bonus das Auto am Hotel stehen lassen und stressfrei ins Zentrum fahren.
Tag 1 – Salzburg klassisch & Rupertikirtag
Route: Hotel → Bus 180/181 → Altstadt
To-dos & Eindrücke
- Mirabellgarten: perfekt für den ersten „Wow“-Moment und Fotos.
- Mozarts Wohnhaus: kurzer History-Stop für Musikfans.
- Terrassentipp: Laut Freund hat man im Café Stern (Terrasse) einen tollen Blick auf Stadt & Festung Hohensalzburg – ideal für einen Drink bei Sonne.
- Burgerstopp Schallmooser Hauptstraße: Pommes top, Burger flop (Preis/Leistung schwach).
- Altstadt & Rupertikirtag: durch die Gassen treiben lassen und bis in den Abend genießen – Stimmung und Kulinarik machen Spaß. Ein „Ruperti Bauernkrapfen“ darf dabei als Snack nicht fehlen.
Mein Fazit zum City-Tag: Sightseeing „klassisch“, aber mit kleinen Genussmomenten. Burgerladen nächstes Mal auslassen und lieber direkt am Rupertikirtag oder in einem klassischen Wirtshaus was essen – ansonsten 10/10 Atmosphäre.
Tag 2 – Radtour nach Berchtesgaden & Baden am Fuschlsee
1) Bike-Tour: Salzburg → Berchtesgaden (ca. 55 km)
- Schwierigkeitsgrad: mittel, nichts für völlige Anfänger, aber nicht brutal fordernd.
- Landschaft: richtig schön – viel Natur, Alpenkulisse, entspanntes Dahinrollen mit ein paar Abschnitten zum Treten.
- Break in Berchtesgaden: Biergarten für Kaffee/Pause, anschließend entspannt durch den Ort schlendern. Sehr fotogen und stimmungsvoll.
- Komoot Link zu dieser wunderschönen Fahrradtour findest du hier.
Hinweis: Helm, ausreichend Wasser, Sonnencreme und ein kleines Multitool einpacken. Früh starten, um die Mittagshitze zu meiden.
2) Nachmittag/Abend: Fuschlsee – Hofer Naturbadestrand
- Parken: am Ende der Seestraße – von dort kurzer Weg.
- Wasser & Ufer: traumhaft klar, sehr lange nur hüfthoch – super zum Abkühlen & Spielen.
- Infrastruktur: 2 Beachvolleyballplätze, Dusche, viel Liegefläche (Sonne & Schatten).
- Eintritt: bei uns keiner, da später gekommen.
- Wasserqualität: top – einer dieser „Bleiben-wir-gleich-noch-ein-bisschen“-Spots.
Abendessen
- Friesacher Heuriger: gut gegessen, aber teuer – eher schickimicki.
- Alternative: Gasthof Mitteregg – wirkt bodenständiger (fürs nächste Mal auf der Liste).
Tag 3 – Heimfahrt via Mondsee: Runde am See & Chillen
- Stop am Mondsee: spontane Radrunde um den See – wunderschön, viele Abschnitte direkt am Wasser, überwiegend gut befahrbare Wege (Teil des Salzkammergut Radwegs).
- Distanz: je nach Variante ca. 25–30 km (angenehm als Sonntagsrunde).
- Highlight: Alpakas am Weg – kleiner, feiner Glücksmoment.
- Parken: Sonntag – nichts über EasyPark am Parkplatz neben dem kostenlosen Seezugang gezahlt. (War unkompliziert.)
- Badestopp am Mondsee – Badeplatz am Sportplatz Loibichl: Riesige Liegefläche, Duschen, WCs, SUP-Verleih – ideal für den „letzten Sprung“ vor der Rückfahrt.
Abreise: Gut erholt, sauber eingeparkt, direkt Richtung Wien. Wochenend-Batterien: aufgeladen.
Praktische Tipps & Learnings
- ÖPNV first: Mit dem Hotel-Ticket bist du flexibel – Stau & Parksuche sparen.
- Timing City: Große Klassiker wie Mirabell früh oder später am Tag, wenn’s ruhiger ist.
- Bike-Day: Für 55 km Snacks, Elektrolyte und Regenjacke einpacken – in den Alpen wechselt’s gern.
- Fuschlsee: Später am Tag ist’s entspannter und oft ohne Eintritt.
- Essen: Vorab kurz Reviews checken – unser Burger-Fail war die Erinnerung daran.
- Sonntag am See: Gute Chance auf entspanntes Parken und freie Flächen.
Beispiel-Tagesplanung (zum Nachmachen)
Fr: Anreise · Check-in Walserwirt · Bus in die Stadt · Mirabellgarten · Mozarts Wohnhaus · Drink am Café-Stern-Terrassentipp · Burger-Stopp (besser Alternative suchen) · Altstadt & Rupertikirtag
Sa: Radtour Salzburg ↔ Berchtesgaden (ca. 55 km, mittel) · Kaffee im Biergarten · Nachmittags Fuschlsee (Hofer Naturbadestrand) · Abendessen (Mitteregg als bodenständige Option)
So: Mondsee-Radrunde (ca. 25–30 km) · Baden & SUP-Option · Rückfahrt Wien
Häufige Fragen (FAQ)
Ist die Radtour nach Berchtesgaden auch für Gelegenheitsfahrer*innen machbar?
Ja, mit Grundkondition. Plane Pausen ein und starte früh.
Kann man am Fuschlsee auch ohne Ticket baden?
Später am Tag hatten wir keinen Eintritt – kann variieren. Kleines Bargeld einpacken, falls nötig.
Wie kommt man vom Walserwirt in die Stadt?
Mit dem ÖPNV-Ticket bequem per Bus 180/181, etwa 25 Minuten.
Lohnt sich ein Stopp am Mondsee auf der Rückfahrt?
Definitiv. Kurze Radrunde, viel Ufer, gute Infrastruktur – ideal zum Runterkommen vor der Heimfahrt.
Alternativen zu Radausflügen?
Wandern am Untersberg, Werfen Eisriesenwelt, Salzbergwerk Berchtesgaden, Red Bull Hangar-7, Baden am Wolfgang- oder Wallersee und Vieles mehr.
Wann ist die beste Reisezeit für ein Wochenendtrip nach Salzburg?
Mai–Juni & September: mild, weniger voll, ideal fürs Weekend. Juli–Aug: warm & lang hell, aber Hochsaison (Festspiele).
Ende Nov–Dez: Adventmärkte – kalt, aber mega stimmungsvoll. Therme statt Sport.
Abschluss
Ein Wochenende, das alles vereint: Kultur, Kulinarik, Rad und See. Mit dem Walserwirt als Basis, dem ÖPNV-Ticket in der Tasche und zwei Badestopps als Kirsche obendrauf ist Salzburg der perfekte Kurztrip für Aktive – und für Genießer sowieso.
























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